Der Europäische Soziale Dialog
Reform-Partnerschaft mit Mehrwert für die Betriebe
Der europäische Soziale Dialog ist für die Arbeitgeber ein wirkungsvolles Instrument, die europäische Sozialpolitik im Sinne der Unternehmen zu beeinflussen und aktiv mitzugestalten. Das Flexicurity-Konzept ist dafür ein Beispiel. Der Soziale Dialog hat sich in den letzten Jahren zu einem praxisorientierten und zielgerichteten Instrument der europäischen Sozialpolitik entwickelt. Er kann einen erheblichen Beitrag zur Integration in der EU leisten. Er führt zu konkreten Ergebnissen, die für die Unternehmen einen Mehrwert auf betrieblicher Ebene bringen anstatt sie zusätzlicher einengender Regulierung und Bürokratisierung zu unterwerfen.
Die aktive Gestaltung der sozialpolitischen Agenda auf EU-Ebene durch den Sozialen Dialog ist mit der „gemeinsamen Analyse über die Herausforderungen der Arbeitsmärkte in Europa“ von November 2007 gelungen. Hiermit unterstützen die europäischen Sozialpartner das Flexicurity-Konzept als Grundlage für eine zukunftsfähige Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Dafür muss auch das Arbeitsrecht unter die Lupe genommen werden. Zudem wird die Bedeutung der geografischen und beruflichen Mobilität für Wachstum und Beschäftigung unterstrichen, ein weiterer Ausgangspunkt, um mehr Flexibilität einzufordern. Diese gemeinsame Analyse ist die Grundlage für zukünftige Aktivitäten mit den Gewerkschaften auf europäischer Ebene.
Neben der grundsätzlichen Unterstützung des Sozialen Dialogs tritt die VhU dafür ein, mit Hilfe dieses Dialoges die EU-Regelungen wirtschaftsfreundlicher zu gestalten und praxisnahe Unternehmenslösungen zu ermöglichen.