Natursteinindustrie Hessen und Thüringen e.V.

Vorsitzender Peter Nüdling |
Geschäftsführer Axel Diedenhofen
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Anzahl der Mitgliedsunternehmen: k. A.
Beschäftigte in den Mitgliedsunternehmen: unter 1.000
Jahresumsatz der Branche: k. A.
Beschreibung:
Aufgrund der geologischen Voraussetzungen in Hessen gibt es zahlreiche Lagerstätten und viele Betriebe, die mit hoher Qualität Natursteine für den Bau von Verkehrswegen sowie Zuschlagstoffe für die Beton- und Asphaltindustrie gewinnen. Von wenigen Konzernen abgesehen ist die Natursteinindustrie überwiegend mittelständisch organisiert.
Obwohl die Inanspruchnahme der Lagerstätten immer nur für einen begrenzten Zeitraum erfolgt und in fast allen Fällen naturnäher zurückgegeben wird, als sie in Anspruch genommen wurde, sieht sich die Branche vielfältigen Ansprüchen und Belastungen durch den Umweltschutz ausgesetzt. Diese Anforderungen stammen heute zumeist aus Brüssel und haben Namen wie Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie Vogelschutzrichtlinie. Auch divergierende Interessen in der Landesplanung beschäftigen eine Branche, die doch auf eine Nähe zu den Verbrauchern angewiesen ist, und zwar gerade aus Umweltschutzgründen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von ca. 7 Tonnen mineralischer Rohstoffe pro Kopf der Bevölkerung steht fest, dass der größte Beitrag zum Umweltschutz in der Nähe zum Verbraucher zu sehen ist. Neben der Krise am Bau ist die Branche stark von der miserablen Haushaltslage der öffentlichen Hände betroffen. Obwohl durch Mineralölsteuer, Kraftfahrzeugsteuer und nun auch die LKW-Maut hinreichend Mittel für den Straßenbau vorhanden sein sollten, werden nicht einmal die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt.