Verband der Papier- und Pappenindustrie Hessen e.V. - Landesvertretung des VDP -
Vorsitzende Dr. Marietta Jass-Teichmann
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Geschäftsführer Stephan Meißner
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Anzahl der Mitgliedsunternehmen: 8
Beschäftigte in den Mitgliedsunternehmen: 2.023
Jahresumsatz der Branche: 886 Mio.
Beschreibung:
Die Papier erzeugende Industrie in Hessen ist mittelständisch geprägt. Aufgrund der deutschen Rohstoffe Altpapier und Durchforstungsholz/Sägerestholz sowie der guten Infrastruktur bestehen sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Die gesteigerten Produktionszahlen werden sich fortsetzen. Wegen des hohen Gebrauchs an Frischwasser und der Notwendigkeit von leistungsfähigen Vorflutern ist die Auseinandersetzung mit Umweltkosten, etwa bei der Umsetzung von Gewässerentwicklungskonzepten und der Abwasserabgabe, zwangsläufig. Der hohe Energiebedarf zwingt zur Forderung nach Abbau der Belastungen aus den neuen Energiegesetzen, etwa aus dem Emissionshandel. Die Geschäftsführung des hessischen Verbandes befindet sich im Papierzentrum Gernsbach. Dort befinden sich auch die Geschäftsstellen für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und die zentrale Aus- und Weiterbildungsstätte der deutschen und Schweizer Papier- und Zellstoffindustrie, getragen von den Landesarbeitgeberverbänden. Das Papierzentrum mit 130 Mitarbeitern, davon 30 Lehrer der staatlichen Schule für Papiertechnik, dient der Ausbildung der Papiertechnologen und der Meister. Es besteht die Möglichkeit, parallel zur Ausbildung als Papiertechnologe mit dem Berufskolleg die Fachhochschulreife zu erwerben. Des Weiteren ist das Papierzentrum Ausbildungsstätte für die Berufsakademie Karlsruhe, Fachrichtung Papiertechnik, mit der Abschlussmöglichkeit als Bachelor Papiertechnik. Die Berufsgenossenschaft der Papierindustrie führt gleichfalls ihre Weiterbildung im Papierzentrum durch. Das Papierzentrum weist pro Jahr insgesamt ca. 90 000 Übernachtungen auf.