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Exportmotor darf nicht stottern! Keine weiteren Einschränkungen des Flugbetriebs in Frankfurt!

Gemeinsame Pressemitteilung von VCI und ZVEI in Hessen

16.02.2012
vci_pressekonferenz_dr..jpgFrankfurt am Main, 15. Februar 2012 – Die hessischen Unternehmen der Chemie- und der Elektroindustrie fordern ein Ende der Diskussion um zusätzliche Einschränkungen des Flugbetriebs in Frankfurt. „Hört auf, an dem Ast zu sägen, der den Wohlstand der Rhein-Main-Region trägt! Die hessische Industrie mit einer Exportquote von über 50 Prozent braucht die exzellenten Verbindungen von Frankfurt in die Welt!“, erklärten die Vorsitzenden der hessischen Verbände der Chemie- und der Elektroindustrie.
Sie riefen dazu auf, an der Kundgebung „Ja zu FRA“ am 1. März in Frankfurt teilzunehmen.

„Damit der Flughafen Frankfurt als internationale Drehscheibe stark bleibt, muss weiterhin abends bis 23 Uhr und morgens ab 5 Uhr geflogen werden dürfen – unabhängig von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Nachtflugverbot. Eine Ausweitung des Nachtflugverbots auf den Zeitraum 22 bis 6 Uhr lehnen wir strikt ab“, sagte Dr. Wolfgang Lust, geschäftsführender Gesellschafter der LTi-Gruppe in Lahnau und Vorsitzender der Landestelle Hessen des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Er rief Politiker von Bündnis 90/Die Grünen und der Linken auf, nicht länger eine Schließung der neuen Landebahn in Aussicht zu stellen: „Das ist wirtschaftlicher Unfug und rechtlich nicht machbar!“

Dr. Bernd Reckmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Merck KGaA in Darmstadt und Vorsitzender des Landesverbands Hessen des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), erinnerte daran, dass nur aufgrund des Flughafenausbaus mit rund 40.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in der Region zu rechnen sei: „Welche Region in Europa hat das Glück, so viele sichere Arbeitsplätze für alle Qualifikationsstufen durch eine privat finanzierte Investition dazu zu bekommen?“

Die Verbandvorsitzenden sagten ferner, dass die bundesweiten Zentralen von VCI und ZVEI ganz bewusst in Frankfurt ihren Sitz hätten. „Frankfurt überzeugt durch die gute Verkehrsinfrastruktur, die es uns ermöglicht, hier unsere nationalen wie auch weltweiten Treffen durchzuführen“, sagten Dr. Lust und Dr. Reckmann.
Die beiden Unternehmer betonten, es müsse alles getan werden, um den Fluglärm zu begrenzen: „Das reicht vom aktiven und passiven Schallschutz bis hin zum Aufkauf von Wohngebäuden. Die Folge sind Kostensteigerungen, die auch wir als Nutzer des Flughafens und als Kunden der Airlines am Ende durch höhere Ticket- und Frachtpreise tragen werden.“


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