Trauer um die Opfer rechtsextremistischer Gewalt
DGB Hessen-Thüringen und VhU rufen gemeinsam zu einer hessenweiten Schweigeminute am Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:00 Uhr
09.02.2012
Frankfurt am Main. Der Landesverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes Hessen-Thüringen (DGB) und die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) rufen gemeinsam auf, am Donnerstag, den 23. Februar 2012, 12:00 Uhr, für eine Schweigeminute die Arbeit zu unterbrechen, um der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken. Die Schweigeminute findet zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt. Beide hessischen Organisationen unterstützen damit den bundesweiten Aufruf der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände und des DGB-Bundesverbands.
„Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Morde, Raubüberfälle und Anschläge erfüllen die Menschen in Hessen mit Abscheu und Entsetzen. Wir trauern um die Opfer. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben“, erklärten Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der VhU, und Stefan Körzell, DGB-Landesvorsitzender, am Donnerstag in Frankfurt. „Wir sind empört, dass nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland diese entsetzlichen Verbrechen geschehen konnten.“
Es sei höchste Zeit, ein deutliches Signal gegen menschenverachtende rechtsextreme Gewalt zu setzen. „Gewerkschaften und Arbeitgeber treten gemeinsam ein für ein Deutschland, in dem Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben. Wir rufen alle gesellschaftlichen Akteure auf, sich in der ihnen möglichen Form an der Schweigeminute zu beteiligen.“
Rückfragen bitte an:
DBG Hessen-Thüringen, Pressesprecherin - Ute Fritzel; Telefon: 069 273005-52 Telefax: 069 273005-55 E-Mail: ute.fritzel@dgb.de
VhU, Leiter Kommunikation und Presse - Dr. Ulrich Kirsch; Telefon: 069 95808-150 Telefax: 069 95808-177 E-Mail: ukirsch@vhu.de.
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