Thema der Woche - Optimaler Lärmschutz, aber keine Rolle rückwärts beim Jobmotor Weltflughafen

Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer


Für den einzigen deutschen Weltflughafen Frankfurt müssen wir den Blick nach vorne richten. Wir verstehen, dass durch die geänderte Routenführung neu von Lärm betroffene Bürger gegen die Konsequenzen der neuen Landebahn protestieren. Die Lösung dieses Problems kann aber nur besserer Lärmschutz sein, kein politisches Zurückdrehen der nach 13 Jahren erfolgreich nahezu abgeschlossenen Investition in eine entscheidende Verbesserung des Standorts, die allen Menschen in der Region mehr Wohlstand bringt. Dieser Flughafen mit Hub-Funktion braucht auch die geplanten 17 Nachtflüge dringend, um seine einzigartige Kombination aus Passage und Fracht anbieten zu können. Deshalb bleibt nun das letztinstanzliche Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig abzuwarten. Alles andere ist eine massive Beschädigung des Rechtsstaats, ein völlig falsches Signal, dass private Investitionen hier unsicher geworden sind und eine völlig falsche Entwicklung in Richtung Provinzflughafen  – mit allen nachteiligen Folgen für Jobs und Wohlstand unserer Metropolregion.


Ihr Volker Fasbender, Januar 2012