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Die VhU fordert gemeinsam mit dem Bundesverband der deutschen Industrie ein ‚Kontrollzentrum Energiestrategie Deutschland’. Dieses muss alle Fragen zur Energiewende bündeln, gegebenenfalls nachsteuern und zugleich die Chancen der Energiewende für die deutsche Wirtschaft stärker in den Fokus rücken.
Die hessische Wirtschaft begleitet die Diskussion um die Energiewende konstruktiv und kritisch. Gerade die Industrie ist ein maßgeblicher Akteur, wenn es darum geht, mit Innovationen und Investitionen die Zukunft der Energieversorgung zu gestalten: Vielfältige und neue Werkstoffe, intelligente Netze und Häuser, effizientere Kraftwerke, Windräder und Autos müssen entwickelt und gebaut werden, um den Energieumbau im Industrieland Deutschland zum Erfolg zu bringen. Die Energiewende biete damit die Chance, neue Märkte im In- und Ausland zu erschließen.
Die politisch gewollte Energiewende ist aber alles andere als ein Selbstläufer, ein Erfolg ist nicht garantiert. Das Monitoring der Bundesregierung ist im Ansatz richtig, allerdings kommen die ersten Auswertungen – Ende 2012 – viel zu spät.
Die Energiewende muss nach Ansicht der VhU als ein großes und langfristig angelegtes Gesellschaftsprojekt begriffen werden. Dafür müsse eine klare, in die Zukunft wirkende Projektsteuerung eingerichtet werden. Aus Industrieprojekten wissen wir: Damit ein schwieriges Unternehmen gelingen kann, braucht man eindeutige Verantwortlichkeiten – für eine Zukunft mit bezahlbaren, sicheren und sauberen Energiequellen. Bei der Energiewende fehlt diese eindeutige Zuordnung der Verantwortlichkeiten bislang leider, kritisiert die VhU.