Arbeits- und Gesundheitsschutz: Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen statt behindern

Um was geht es?

Digitalisierungsprozesse im Arbeitsleben positiv nutzen
Digitalisierungsprozesse verändern die Arbeitswelt. Diese wird immer automatisierter, flexibler, vernetzter und internationaler. Neue Technologien schaffen Freiräume, erweitern Arbeitsräume und bieten Unternehmen und Beschäftigten zahlreiche Chancen, die Arbeit zu erleichtern.
Digitalisierungsprozesse bieten zudem zahlreiche Möglichkeiten für die Gestaltung gesunder Arbeit. Die Arbeit mit mobilen Endgeräten oder digitalen Assistenzsystemen entlastet und schafft eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hierdurch digitalisierte Arbeitsprozesse können räumliche und zeitliche Hürden überwinden, indem lange Anfahrtszeiten entfallen und Unterbrechungen der Arbeit unproblematisch möglich werden.
Körperliche Schwerarbeit wird durch Roboter übernommen, Roboter und Beschäftigte arbeiten immer enger zusammen, Maschinen sind untereinander vernetzt.
 


 
Was braucht die Wirtschaft?

Gesunden und rechtssicheren Umgang mit digitalen Technologien lernen
Arbeitgeber, Beschäftigte und Arbeitsschutzakteure müssen Digitalisierungsprozesse im Arbeitsschutz nutzen und den Umgang mit digitalen Technologien erlernen.
Die Rahmenbedingungen müssen hierfür durch den Bundesgesetzgeber mit Unterstützung der hessischen Landesregierung geschaffen und bürokratische Hürden abgeschafft werden.
Finanzielle Unterstützungsleistungen hierfür müssen durch den Bund und das Land Hessen zur Verfügung gestellt werden.

Was ist zu tun?

Finanzielle Entlastung der Arbeitgeber:
Eine Entlastung ist notwendig, wenn Beschäftigte im gesunden Umgang mit digitalen Arbeitsformen weitergebildet werden.
Betriebliche Akteure fit machen für den Arbeitsschutz 4.0:
Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebs-ärzte müssen für den Arbeitsschutz 4.0 fit gemacht werden.
Vereinfachung der Ausbildung:
Die Ausbildung der Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte muss vereinfacht werden.