Umbenennung des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes

Unternehmerverband Mittelhessen freut sich über neuen Namen

Der Allgemeine Arbeitgeberverband Mittelhessen (agvm) hat den Jahreswechsel für einen wichtigen Schritt genutzt: „Wir freuen uns bekanntzugeben, dass von nun an als Unternehmerverband Mittelhessen e.V. mit einem neuem Namen die Interessen unserer Mitglieder vertreten werden.

Zu der neuen Bezeichnung gehört natürlich auch ein modernes Logo, das bildlich unsere Verbundenheit zu Mittelhessen aufgreift und auf das wir sehr stolz sind“, berichtet Klaus-Achim Wendel, Vorsitzender des Verbandes. Natürlich stehe der Verband seinen Mitgliedern weiterhin nicht nur als kompetenter Berater im Bereich des Arbeits- und Sozialrechts sondern auch als ordnungspolitische Stimme der mittelhessischen Unternehmen und Netzwerkplattform zur Verfügung. Nach elf Jahren als agvm sei die Zeit nun reif für einen frischen, gefälligeren Namen gewesen. Dieser greife wieder die Kernaspekte des ursprünglichen Gründernamens „Gesamtverband der Unternehmen im Lahn-Dill Gebiet e.V.“ auf und fokussiere gleichzeitig stärker auf die heimischen Unternehmer als aktive und potentielle Mitglieder des branchenunabhängigen Verbandes, so Wendel weiter.


Die Bekanntgabe der Umbenennung nutzte der Vorsitzende auch, um auf aktuelle Themen aufmerksam zu machen, welche die regionalen Unternehmer derzeit beschäftigen. Ein Schwerpunkt ist hier die Einordnung des neuen Koalitionsvertrages der schwarz-grünen Landesregierung in Hessen: „Es ist erfreulich, dass die Koalition den Wirtschaftsstandort Hessen weiterhin stabil und erfolgreich sehen möchte. Auch das neue Ministerium für Digitalisierung begrüßen wir sehr. Allerdings erwarten wir von der Landesregierung ein klares Bekenntnis zu mehr Wirtschaftswachstum, damit unser Wohlstand auch langfristig gesichert ist. Maßgeblich dafür ist eine konstante Steigerung des Bruttoinlandsprodukts, denn auch die  kommenden Herausforderungen wie die digitale Transformation sind andernfalls kaum zu bewältigen“, macht der Vorsitzende deutlich.


Auf Bundesebene griff Wendel mit der Debatte um die mögliche Abschaffung bzw. Teilabschaffung des Solidaritätszuschlags stellvertretend ein Thema heraus, dass im Moment gerade im Mittelstand heiß diskutiert wird: „Der Soli hat seinen Zweck bereits lange erfüllt und gehört endgültig abgeschafft – und das nicht nur für Arbeitende mit bestimmten Jahreseinkommen. Mit der Einführung einer Freigrenze würden wieder einmal die Unternehmer zur Kasse gebeten. Der Solidaritätszuschlag würde vor allem mittelständische Betriebe belasten. Ziel der Regierung sollte es allerdings sein, auch durch Entlastung bei gerade diesem Mittelstand, endlich Anreize für die so wichtigen Investitionen und Neugründungen an Heimatstandorten zu schaffen. Kombiniert mit unserer grundlegenden Forderung, dass der Staat dem freien unternehmerischen Handeln wieder mehr Raum gibt, werden so Grundlagen geschaffen, um unsere Unternehmen im internationalen ökonomischen Wettbewerb dauerhaft zu stärken und so eine zukunftsorientierte sowie stabile Wirtschaft zu sichern“, erläuterte Wendel abschließend.

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