Autobahn GmbH des Bundes

Rohletter: „Probleme beim Start der Autobahn GmbH dürfen nicht zu Baustopps führen. Ausschreibungen durch Hessen Mobil noch in 2020 nötig.“

Frankfurt am Main. Anlässlich der aktuellen Schwierigkeiten beim Start der Autobahn GmbH des Bundes ruft die VhU Verkehrsminister Al-Wazir und die hessische Straßenverwaltung Hessen Mobil auf, weiter Ausschreibungen für Projekte an hessischen Autobahnen zu tätigen

 „Die Verzögerungen beim Start der Autobahn GmbH erfüllen uns mit Sorge. Die Landesregierung sollte jetzt reagieren und darauf hinwirken, dass Hessen Mobil so viele Ausschreibungen wie möglich noch in 2020 startet. Denn wenn es zu weiteren Verzögerungen kommt, droht in den Jahren 2021 und 2022 eine Lücke. Das muss jetzt verhindert werden“, sagte Klaus Rohletter, Vorsitzender des VhU-Verkehrsausschusses und Vorstandsvorsitzender der Albert Weil AG in Limburg.

Laut eines Berichts aus dem Bundesverkehrsministerium ist die Verschmelzung der Autobahngesellschaft mit der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und bau GmbH (Deges) derzeit nicht umsetzbar. Damit es nicht zu Baustopps komme, nehme Bundesminister Scheuer nun Abstand von der Verschmelzung. Auch die Verwaltungsstrukturen verzögerten einen Start im Januar 2021: Die IT-Strukturen der Länder könnten nicht bis Ende des Jahres zusammengeführt werden. Dieser Prozess soll erst bis spätestens Ende 2023 abgeschlossen sein, heißt es im Bericht.

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Stephanie Wüst

Stephanie Wüst
Referentin Verkehrs- und
Logistikpolitik