Flughafen Kassel-Calden

Dr.-Ing. Knake: „Erhalt des Airports ist regional- und verkehrspolitisch richtig“

Frankfurt/Main. Die VhU begrüßt aus regional- und verkehrspolitischen Gründen die Entscheidung der Landesregierung zum Erhalt des Flughafens Kassel-Calden. „Der Erhalt des Airports ist gut für den Wirtschaftsstandort Nordhessen. Er gibt den Investoren am und um den Flughafen Planungssicherheit und erhält Arbeitsplätze in der Region.

Und auch die öffentlichen Kassen profitieren: Der Flughafen sichert direkt knapp 900 Arbeitsplätze und indirekt deutlich mehr als tausend weitere Jobs – das sorgt für Steuermehreinnahmen“, erklärte Dr.-Ing. Jochen Knake, Vorsitzender des VhU-Verkehrsausschusses und Geschäftsführer des Elektroindustrieunternehmens NOLTA GmbH in Cölbe.

Die Reduktion des jährlichen Defizits sei erfreulich und müsse fortgesetzt werden, sagte Knake. Erhalt und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur bedürften in aller Regel der Unterstützung der öffentlichen Hand – das gelte für den Nahverkehr genauso wie für Schienenwege und Straßen und eben auch für die Anfangsjahre von Regionalflughäfen. Knake: „Klar ist aber auch: Das Defizit muss weiter runter und die Zahl der Kunden in Calden rauf. Nur dann ist eine Unterstützung mit hoffentlich immer weniger Steuergeldern in den nächsten Jahren gesamtwirtschaftlich zu rechtfertigen.“

Dr.-Ing. Knake rief die Landesregierung abschließend auf, für eine bessere verkehrliche Anbindung des Flughafens zu sorgen, beispielsweise an die Autobahn A44.

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Anna von Gruenewaldt

Anna von Gruenewaldt
Leiterin Verkehrs- und Logistikpolitik