VhU gratuliert Joe Biden zum Gewinn der US-Präsidentenwahl

Mang: „Wir dürfen optimistisch sein, dass sich die transatlantischen Beziehungen wieder verbessern werden."

Frankfurt am Main. VhU-Präsident Wolf Matthias Mang gratuliert Joe Biden zum Gewinn der US-Präsidentenwahl: „In diesen Zeiten einer Corona-Pandemie und eines Strukturwandels sollte man Partnerschaften pflegen, die wirklich wichtig sind.

Wir hoffen, dass der neue US-Präsident Biden das Verbindende wieder über das Trennende stellt. Und dass Deutschland wieder einen amerikanischen Präsidenten bekommt, der uns achtet, selbst wenn er uns nicht jeden Wunsch erfüllen wird. Wir sollten nicht so naiv sein zu glauben, dass es eine Rückkehr in die Zeit vor Trump geben wird. Auch Biden ist ein Anhänger des ‚Buy American!‘ Aber wir dürfen optimistisch sein, dass sich die transatlantischen Beziehungen wieder verbessern werden.“

  • „Die hessische Wirtschaft braucht vor allem Planungssicherheit, ist sehr exportorientiert und die USA sind der wichtigste Markt und Handelspartner: Die Politik der USA hat in den letzten Jahren in der Präsidentschaft Trumps viel Unsicherheit in die Handelsbeziehungen und in die Weltpolitik gebracht. Das können wir in diesen Zeiten weniger denn je gebrauchen.
  • 2018 gingen Waren im Wert von 7,7 Mrd. € von Hessen in die USA, Waren im Wert von sogar 10,5 Mrd. € aus den USA nach Hessen. Zudem sind wir dank unseres Weltflughafens  auch eine Drehscheibe in die Welt. In diesen sehr schwierigen Zeiten kann die hessische Wirtschaft ebenso wie die gesamte Weltwirtschaft ein positives Signal hin zu offenen Märkten statt Abschottung gut gebrauchen. Zölle, sogar schon Zollandrohungen sind Wachstumsbremsen.
  • Joe Biden hat versprochen, als Präsident die USA zurück auf das internationale Parket zu führen. Daran muss er sich messen lassen. Die großen globalen Herausforderungen – wie z. B. der Klimaschutz - werden nicht national gelöst. Eine Herausforderung könnte sein, dass eine neue Biden-Regierung zwar bei multinationalen Themen in der Welthandelsorganisation kooperieren würde, aber als Gegenleistung verlangt, dass Europa härter gegenüber China auftritt.“
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Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse