Deponiemangel in Hessen

VhU-Bau- und Immobilienausschuss-Vorsitzender Thomas Reimann fordert mehr Deponien in Hessen

In der „hessenschau“ fasste Thomas Reimann die zunehmenden Probleme der Bauunternehmen bei der Entsorgung von Bauabfällen zusammen. Die immer geringeren Kapazitäten in hessischen Deponien führen zu steigenden Kosten für die Entsorgung und zu längeren Transportwegen der Abfälle. Deshalb steigen die Baukosten und transportbedingte Emissionen.

Hierzu erklärte Reimann: „Die Kapazitäten in hessischen Deponien werden immer knapper. Gab es 2006 in Hessen noch 70 Deponien, hat sich die Zahl bis 2017 auf nur noch 34 Deponien reduziert. Die Entsorgung von Bauabfällen wird deshalb aufwändiger. Weil immer weniger Deponien in der Fläche zur Verfügung stehen, verlängern sich die Transportwege. So sind in den letzten Jahren die Kosten der Entsorgung und die transportbedingten Emissionen teilweise deutlich gestiegen. Es ist im Interesse der Bürger und Betriebe, mehr Kapazitäten zur Deponierung in der Region vorzuhalten. Auch die öffentliche Hand als Auftraggeber ist betroffen, wenn der Bau von Gebäuden, Straßen, Brücken und Schienenwegen durch steigende Entsorgungskosten immer teurer wird”, erklärte Reimann.

„In Gemeinden, in denen Deponien betrieben werden oder die potenziell dafür geeignet sind, sollten sich auch die Kommunalpolitiker zur Notwendigkeit von Deponien bekennen und keine „nimby-Politik“ betreiben („not in my backyard“)“, kommentierte Reimann.

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