Gebäudeenergiegesetz

Jörg Brömer zeigte Daniela Wagner MdB vor Ort den steigenden Aufwand zur Umsetzung hoher energetischer Gebäudestandards

Zu einer Baustellenbesichtigung trafen sich der stellvertretende Vorsitzende des VhU-Bau- und Immobilienausschusses, Jörg Brömer, mit der Bundestagsabgeordneten Daniela Wagner (Bündnis 90/Die Grünen) in Darmstadt. Frau Wagner ist Mitglied im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen im Deutschen Bundestag.

Am Beispiel einer Baustelle, auf der gerade 78 neue Wohnungen entstehen, warb Herr Brömer für die VhU-Position, keine weiteren Verschärfungen an den energetischen Anforderungen an Gebäuden vorzunehmen. Insbesondere müsse bei der Einführung des Gebäudeenergiegesetzes darauf geachtet werden, dass keine zusätzlichen Verschärfungen an den bestehenden Regulierungen vorgenommen werden.

Die VhU tritt für eine Absenkung der aktuellen energetischen Mindeststandards bei Sanierungen und Neubau von Gebäuden ein. Der Standard der EnEV aus dem Jahr 2014 bietet aus Sicht der VhU ein ausgewogenes Verhältnis von Aufwand zu Nutzen. Bei höheren energetischen Anforderungen an Gebäude steigen Aufwand und Kosten deutlich mehr, als in der Praxis Energie eingespart wird. Immer weiter steigende technische Anforderungen an die Energieeffizienz von Häusern sind mit dem wachsenden Bedarf günstiger Wohnungen nicht vereinbar. Zudem wird ab 01.01.2021 der CO2-Ausstoß im Gebäudesektor durch das neue Brennstoffemissionshandelsgesetz begrenzt und schrittweise reduziert.

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