5. VhU-Sozialforum

Datum:
-
Uhrzeit:
14:00 bis 16:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft Hessen, Emil-von-Behring-Str. 4, Frankfurt am Main
Kontakt:
Herr Dr. Stefan Hoehl, Tel.: 069-95808-200
Kosten:
Kostenfrei

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gesetzliche Rentenversicherung ist von der demografischen Entwicklung besonders betroffen. Obwohl es immer mehr Beschäftigte gibt, kommen schon heute nur noch gut zwei Beitragszahler auf einen Rentner. In den nächsten Jahrzehnten droht ein Verhältnis von eins zu eins, wenn die Mitglieder der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Die gesetzliche Rente in Deutschland gerät hierdurch immer mehr unter finanziellen Druck.

Um die aktive Generation nicht mit untragbar hohen Beiträgen zu belasten und nicht viele Arbeitsplätze zu gefährden, hat sich die VhU in ihrem rentenpolitischen Grundsatzpapier (2017) für eine konsequente Anhebung des Renteneintrittsalters auf zunächst 67 Jahre bis 2029, einen Wegfall der abschlagfreien Frührenten und eine Stärkung von betrieblicher und privater Altersvorsorge ausgesprochen.

Längeres Arbeiten ist nicht nur nötig, sondern auch möglich. Allein vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2015 ist das tatsächliche Rentenzugangsalter um gut anderthalb Jahre auf heute über 64 angestiegen. Damit noch mehr Menschen bis ins höhere Rentenalter arbeiten können, müssen vor allem Bildung und Gesundheit weiter verbessert werden. Beschäftigungsfreundliche Rahmenbedingungen, mehr Arbeitnehmer in Vollzeitarbeit und der Abbau von Beschäftigungshindernissen müssen hinzukommen.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit Experten der Politik zu diskutieren, wie die Rente generationengerecht finanziert und noch mehr Menschen bis ins reguläre Rentenalter erwerbstätig bleiben können.

 

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Abt. Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

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