VhU-Wirtschaftsforum: "Die Bedeutung flüssiger Energieträger und Rohstoffe im Energiemix der Zukunft“

Datum:
-
Uhrzeit:
11:00 bis 13:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft Hessen
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main/ Mertonviertel
Kontakt:
Dr. Vladimir von Schnurbein
VhU-Referent für Energiepolitik
Telefon: 069 / 95808-222
E-Mail: VvonSchnurbein@vhu.de
Kosten:
Kostenfrei
Veranstalter:
VhU

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Einsatz verschiedener Energieformen und Energieträger garantiert Wirtschaft, Unternehmern und Verbrauchern  Flexibilität, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit sowie die Möglichkeit, für jeden Sektor und jede Anwendung die optimale Lösung zur Energieversorgung zu finden. Flüssige und gasförmige Energieträger werden dank ihrer Energiedichte, ihrer Speicher- und Transportfähigkeit auch langfristig in den Bereichen Verkehr, Industrie und Wärme eine große Bedeutung haben. Dies insbesondere auch deshalb, weil es bereits heute  technisch möglich ist, flüssige Energieträger nahezu CO2-neutral herzustellen. Der Verbrennungsmotor oder andere Technologien zur Nutzung flüssiger oder gasförmiger Energieträger stehen also keinesfalls im Widerspruch zu Klimaschutzzielen.

Darüber hinaus sind gerade in Hessen wichtige Wertschöpfungsketten auf flüssige Energieträger oder Rohstoffe angewiesen. Dies gilt beispielsweise für Branchen wie  Logistik, chemische Industrie oder Zulieferbetriebe für die Automobilindustrie. Auch besitzt die bestehende Infrastruktur für diese
Energieträger, z. B. Tankstellen, Öl- und Gasleitungen, einen erheblichen volkswirtschaftlichen Wert, der nicht ohne Not weggeworfen werden sollte. Eine Politik, die ausschließlich auf den Energieträger Strom setzt, würde Wertschöpfungsketten zerstören und volkswirtschaftliches Vermögen vernichten. Gleichzeitig steht auch die hessische Wirtschaft vor der Frage, wie sich die Treibhausgasemissionen weiter senken lassen – in der Industrie, aber insbesondere in den Bereichen Hauswärme und Straßenverkehr. Ein technologieoffener Politikansatz  böte die Möglichkeit, Wertschöpfung in Hessen zu erhalten und bestehende Infrastruktur weiter zu nutzen. Treibhausgasreduzierte und perspektivisch nahezu treibhausgasneutrale flüssige Energieträger werden zukünftig benötigt, um die Klimaschutzziele einzuhalten sowie die Interessen von Kunden und Unternehmen zusammen zu führen.  

Im Rahmen unserer Veranstaltung wollen wir uns u.a. folgenden Fragen nähern:

  • Welche Vorteile sind von einem technologieoffenen Politikansatz zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu erwarten?
  • Wie lassen sich die Vorteile von Benzin, Diesel, Heizöl und weiteren Mineralölprodukten für Wirtschaft und Verbraucher erhalten und gleichzeitig die ehrgeizigen Klimaziele erreichen?
  • Wie kann ein Übergang zu treibhausgasarmen und perspektivisch treibhausgas-neutralen flüssigen Energieträgern aussehen?

Die VhU lädt Sie herzlich ein. Bitte melden Sie sich bis zum 20. August 2018 an.

Ansprechpartner
Dr. Vladimir von Schnurbein
VhU-Referent für Energiepolitik
Telefon: 069 / 95808-222
E-Mail: VvonSchnurbein@vhu.de

 

 

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