Präsidentenbrief zur Kommunalwahl #1: Wertschöpfung zulassen!
Wolf Matthias Mang zur Kommunalwahl 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 15. März finden in Hessen die Kommunalwahlen statt. Auch wenn diese Wahlen in der Öffentlichkeit oft etwas stiefmütterlich behandelt werden, sind sie für uns Unternehmer von hoher Bedeutung. Denn vor Ort wird entschieden, ob investiert wird oder nicht. Von den Unternehmern, aber auch von den lokalen Amts- und Mandatsträgern.
Auch Hessen steckt tief in einer Wirtschaftskrise. Für die öffentlichen Haushalte bedeutet dies, dass die Schere zwischen sinkenden Steuereinnahmen und kräftig steigenden Kosten immer weiter auseinander geht. Das ist insbesondere in den Kommunen spürbar, in denen politische Gestaltungskraft zusehends durch klamme Kassen eingeschränkt ist. Denn starke Kommunen gibt es nur mit starken Unternehmen vor Ort: Private Betriebe, die privates Kapital investieren, Arbeitsplätze schaffen und Steuereinnahmen generieren. Umso unverständlicher ist es, wenn einige kommunale Entscheider Investitionen lieber verhindern als ermöglichen. Voten gegen Rechenzentren wie in Groß Gerau, gegen Umspannwerke wie in Eschborn oder gegen Logistikflächen wie in Pohlheim sind verheerende Signale für den Standort.
Ich wünsche mir kommunale Entscheidungsträger, die Wirtschaft wollen und ihr auch den notwendigen Raum zugestehen. In unseren Erwartungen an die Politik nach der Kommunalwahl, die Sie hier abrufen können, finden Sie konkrete Empfehlungen in fünfzehn Politikfeldern, wie die Wirtschaftskraft vor Ort gestärkt werden kann.
Für alle Bereiche aber gilt: Wer Wohlstand will, muss Wertschöpfung zulassen!
Ihr Wolf Mang
VhU-Präsident