Wird Künstliche Intelligenz (KI) uns alle arbeitslos machen oder unser Arbeitsleben erleichtern, indem wir effizienter und produktiver werden? Es ist unbestritten, dass KI viele Tätigkeitsfelder verändern wird. Unternehmen sind es gewohnt, mit Veränderungsprozessen umzugehen, doch Change Management bleibt eine Herausforderung – vor allem, weil die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter oft schwer zu wecken ist. Aber funktioniert Change Management ebenso gut auf gesellschaftlicher Ebene? Welche Zuständigkeiten hat der Staat in diesem Veränderungsprozess? Was soll er tun, was kann er leisten? Ist er verantwortlich dafür, dass jeder mit der sich verändernden Welt zurecht kommt? Oder liegt es in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen, Schritt zu halten?
Die Automatisierung der Produktion machte im 20. Jahrhundert viele Tätigkeiten überflüssig – ähnlich wie es bei KI erwartet wird. Damals lautete die gesellschaftliche Antwort Frühverrentung. Angesichts des Fachkräftemangels und des überlasteten Sozialversicherungssystems können wir uns das heute nicht mehr leisten. Gibt es genügend Anreize, sich der Arbeitswelt anzupassen, insbesondere mit Blick auf das Bürgergeld, das einem bedingungs- losen Grundeinkommen ähnelt? Für den gesellschaftlichen Frieden wäre es schädlich, diejenigen, die mit der Veränderung nicht schritthalten können, im Regen stehen zu lassen. Aber wäre es nicht ebenso schädlich, vom Staat all jene zu alimentieren, die mit der Veränderung nicht mithalten wollen? Und wie geht der Staat als Arbeitgeber mit jenen um, deren Tätigkeit durch die Verwaltungsdigitalisierung ersetzt wird?
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