Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. Neben Rohstoffen und Arbeit werden Daten zum entscheidenden Produktionsfaktor. Wachstum, Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit hängen künftig wesentlich davon ab, wie Unternehmen Daten nutzen und mit Künstlicher Intelligenz sowie robotischer Automatisierung verbinden.
Qualitativ hochwertige Daten ermöglichen effizientere Prozesse, neue Geschäftsmodelle und Innovationen. Dennoch bleiben große Datenbestände ungenutzt: Nur 5 Prozent der deutschen Unternehmen gehen davon aus, ihr Datenpotenzial vollständig auszuschöpfen. Zugleich wächst die Nachfrage nach Daten enorm. Unsicherheiten beim Datenschutz, ungeklärte Rechtsfragen und die Sorge um Betriebsgeheimnisse hemmen den Datenaustausch.
Darüber hinaus trifft in Deutschland die zunehmende Datennutzung auf ein knappes Stromangebot. Rechenzentren, Datenverarbeitung und automatisierte Fabriken benötigen große Mengen zuverlässig verfügbaren und bezahlbaren Stroms sowie leistungsfähige Infrastruktur. Im Raum Frankfurt entfallen bereits mehr als 20 Prozent des Strombedarfs auf Rechenzentren. Mit dem Ausbau von KI-Anwendungen und humanoider Robotik wird der Bedarf weiter steigen. Dem gegenüber stehen politische Ziele, den Energieverbrauch in den nächsten 25 Jahren etwa zu halbieren. Damit drohen politische Suffizienzvorgaben die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft auszubremsen und Wachstum zu verhindern.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen deshalb drei Fragen:
Wie können Unternehmen ihren Datenschatz heben? Welche rechtlichen und praktischen Hürden müssen für eine leistungsfähige Datenökonomie fallen? Und wie muss Energiepolitik aussehen, die Fortschritt und Wachstum durch Datennutzung ermöglicht?
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