Frey: Autobahn-Lückenschluss Riederwald in Frankfurt stärkt Wirtschaftsstandort
Schäfer: Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt werden
Riederwaldtunnel
Frankfurt am Main. Anlässlich des Beginns der Hauptarbeiten für den Riederwaldtunnel in Frankfurt zeigt sich die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) zufrieden. „Nach Jahrzehnten der Planung geht es endlich los mit den Arbeiten am Riederwaldtunnel. Der Lückenschluss zwischen A661 und A66 in Frankfurt-Fechenheim ist für die Wirtschaftsstandorte Frankfurt-Rhein-Main und Osthessen enorm wichtig. Das wird zusammen mit dem geplanten Ausbau der A661 zu einer verkehrlichen Verbesserung führen, von der die ganze Region profitieren wird“, sagte Christoph Schäfer, Vorsitzender des VhU-Verkehrsausschusses. „Das Projekt Riederwaldtunnel ist ein Negativbeispiel dafür, dass wichtige Infrastrukturprojekte hierzulande viel zu lange dauern. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt werden.“
„Auch dank des beharrlichen Einsatzes vieler Akteure in Politik und Wirtschaft wird der Lückenschluss nun nach Jahrzehnten der Planung und etlichen Verzögerungen endlich realisiert“, stellte Thomas Frey, Geschäftsführer der VhU-Geschäftsstelle Rhein-Main-Taunus, lobend fest. „Das Projekt hat ganz konkret für Frankfurt und das Rhein-Main Gebiet eine enorme Bedeutung. Seit Jahrzehnten müssen sich Pendler und Lkw-Fahrer durch Staus und Behinderungen zwischen Friedberger Landstraße und Offenbach-Kaiserlei kämpfen, genauso wie zwischen Erlenbruch und Borsigallee in Frankfurt. Bei langfristigen Standortentscheidungen ist die verkehrliche Erreichbarkeit für Unternehmen ein wesentliches Kriterium. Mit einer verbesserten Anbindung über den Riederwaldtunnel entscheiden sich Unternehmen umso eher für den Standort Frankfurt und Rhein-Main. Daher hoffen wir jetzt auch auf eine zügige Fertigstellung.“
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