Welche zusätzlichen Freiheiten sollten Hessens Schulen bei Unterricht, Organisation, Haushalt und Personal erhalten? Das 18. VhU-Bildungsforum stellte das Konzept der Landesregierung zur selbstständigen Schule zur Diskussion
18. VhU-Bildungsforum
Die „Selbstständige Schule“ war ein zentrales schulpolitisches Vorhaben der hessischen Landesregierung. Eine Novelle des Hessischen Schulgesetzes sollte die rechtlichen Grundlagen dafür schaffen. Beim 18. VhU-Bildungsforum am 13. Dezember 2010 im Mövenpick Hotel Frankfurt/Oberursel stand das geplante Konzept im Mittelpunkt.
Die damalige Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler war eingeladen, das Konzept zur „Selbstständigen Schule in Hessen“ vorzustellen. Nach den Plänen der Landesregierung sollten die Schulen mehr Freiheiten bei der Unterrichtsgestaltung, der Organisation des Schulbetriebs, der Haushaltsführung und beim Personal erhalten.
Das Bildungsforum griff die Frage auf, wie weit diese Freiheiten gehen sollten. Zur Diskussion stand insbesondere, ob die geplanten gesetzlichen Regelungen den Schulen bessere Rahmenbedingungen und größere Handlungsmöglichkeiten bieten könnten, um die Qualität ihrer schulischen Arbeit nachhaltig zu verbessern.
Im Anschluss an den Vortrag waren Fragen aus dem Publikum und eine Diskussion mit Fachleuten aus Schule, Wirtschaft und Politik vorgesehen. Die Moderation sollte Jörg Friedrich, Geschäftsführer der LAG SCHULEWIRTSCHAFT Hessen, übernehmen. Begrüßung und Schlusswort lagen bei Jörg E. Feuchthofen, Geschäftsführer Bildungs- und Gesellschaftspolitik der VhU.
Mit dem 18. VhU-Bildungsforum eröffnete die VhU den Austausch über die konkrete Ausgestaltung selbstständiger Schulen in Hessen. Das darauffolgende 19. Bildungsforum nahm die Perspektive der Schulträger und deren künftige Rolle in den Blick.
Zum Format: Das VhU-Bildungsforum wird seit über zwanzig Jahren von der VhU ausgerichtet. Es greift jeweils ein bildungspolitisches Thema auf, das in Form eines Fachvortrages fokussiert wird, auf den anschließend die thematisch zuständigen Sprecher/innen der Fraktionen aus dem Hessischen Landtag reagieren.
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