Mehr Eigenverantwortung für Hessens Schulen: Beim 18. VhU-Bildungsforum stellte Kultusministerin Dorothea Henzler das Konzept der Landesregierung zur selbstständigen Schule vor. Im Mittelpunkt standen die geplanten Freiräume und die Voraussetzungen für eine bessere Qualität schulischer Arbeit.
18. VhU-Bildungsforum
Die selbstständige Schule stand im Mittelpunkt des 18. VhU-Bildungsforums im Mövenpick Hotel Frankfurt/Oberursel. Die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler stellte das Konzept der Landesregierung vor, das den Schulen größere Gestaltungsspielräume eröffnen sollte.
Die Stärkung der schulischen Eigenverantwortung gehörte zu den zentralen schulpolitischen Vorhaben der Landesregierung. Eine Novelle des Hessischen Schulgesetzes sollte die rechtlichen Grundlagen dafür schaffen. Vorgesehen waren zusätzliche Freiheiten in vier Bereichen: bei der Unterrichtsgestaltung, der Organisation des Schulbetriebs, der Haushaltsführung und beim Personal.
Das Forum griff die Frage auf, wie weit diese Freiheiten reichen sollten. Entscheidend war dabei die Verbindung zwischen eigenverantwortlichen Entscheidungen und der Qualität schulischer Arbeit: Würden die geplanten Regelungen den Schulen bessere Rahmenbedingungen und ausreichende Handlungsmöglichkeiten eröffnen, um die Qualität dauerhaft zu verbessern?
Damit richtete sich der Blick nicht allein auf neue gesetzliche Befugnisse, sondern auf deren Bedeutung für den Schulalltag. Unterricht, Organisation, Haushalt und Personal bildeten die konkreten Handlungsfelder, an denen sich der Anspruch einer selbstständigen Schule messen lassen musste.
Mit dem Bildungsforum brachte die VhU das Reformvorhaben in den Austausch mit Fachleuten aus Schule, Wirtschaft und Politik. Den fachlichen Ausgangspunkt bildete das Konzept der Landesregierung, den Maßstab die Frage nach seinem Nutzen für die schulische Praxis.
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