34. VhU-Bildungsforum

Wie gelingt der Weg von der Digitalstrategie in die Bildungspraxis? Beim 34. VhU-Bildungsforum standen digitale Kompetenzen, zeitgemäße Infrastrukturen und die strategische Weiterentwicklung des Bildungswesens im Mittelpunkt

26.06.2017 2 Min. Lesezeit

Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt auch das Bildungswesen vor große Herausforderungen. Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und ihre Risiken zu beherrschen, müssen Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt werden, die eine erfolgreiche Teilhabe an einer digitalisierten Gesellschaft und Arbeitswelt ermöglichen. Mit diesem Thema befasste sich das 34. VhU-Bildungsforum am 26. Juni 2017 im Haus der Wirtschaft Hessen in Frankfurt.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie bildungspolitische Digitalisierungsstrategien in die Praxis übertragen werden können. Grundlage der Diskussion waren unter anderem die Langzeitstrategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz und die Strategie „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Als Referent stellte Matthias Graf von Kielmansegg, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Grundlinien der Digitalisierung in der Bildung aus Sicht des Bundesministeriums vor. Dabei standen fünf Handlungsfelder im Vordergrund:

  • digitale Bildung vermitteln,
  • digitale Infrastrukturen auf- und ausbauen,
  • einen zeitgemäßen Rechtsrahmen schaffen,
  • die strategische Organisationsentwicklung unterstützen und
  • die Potenziale der Internationalisierung nutzen.

Nach dem Vortrag waren Fragen aus dem Publikum und eine Diskussion vorgesehen. Die Moderation übernahm Matthias Rust, Geschäftsführer der LAG SCHULEWIRTSCHAFT Hessen. Zudem sollten die bildungspolitischen Sprecher der Fraktionen im Hessischen Landtag, Christoph Degen für die SPD, Wolfgang Greilich für die FDP, Armin Schwarz für die CDU und Mathias Wagner für Bündnis 90/Die Grünen, das Thema aus Sicht ihrer Fraktionen bewerten. Begrüßung und Schlusswort waren für Jörg E. Feuchthofen, Geschäftsführer Bildungs- und Gesellschaftspolitik der VhU, vorgesehen.

Das VhU-Bildungsforum richtete sich an Fachleute und Multiplikatoren aus der schulischen Praxis, der Verwaltung und der Wissenschaft. Ziel der Veranstaltung war es, verschiedene Aspekte der Digitalisierung in der Bildung zu diskutieren und mögliche Zukunftswege aus Sicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der bildungspolitischen Sprecher der Fraktionen aufzuzeigen.

Das Forum in Bildern:

Fotos: Gerd Scheffler

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