Reform der universitären Lehrerausbildung
40. VhU-Bildungsforum
Wie muss die universitäre Lehrerausbildung weiterentwickelt werden, damit Lehrkräfte auf die wachsenden Anforderungen des Schulalltags vorbereitet sind? Darüber diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, schulischer Praxis, Verwaltung und Politik beim 40. VhU-Bildungsforum am 4. November 2019 im Haus der Wirtschaft Hessen in Frankfurt.
Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Prof. Dr. Verena Dolle, Erste Vizepräsidentin für Studium und Lehre sowie Vorsitzendes Mitglied des Direktoriums des Zentrums für Lehrerbildung der Justus-Liebig-Universität Gießen. Unter dem Titel „Reform der universitären Lehrerausbildung – Herausforderungen, Chancen, Grenzen“ beleuchtete sie den Entwicklungsbedarf in der Lehrerbildung.
Seit PISA wurden im Unterricht unter anderem Kompetenzstandards und eine stärker evidenzbasierte Steuerung etabliert. Auch die universitäre Lehrerausbildung hat fachlich und strukturell auf die veränderten Anforderungen reagiert. Gleichzeitig stellen Inklusion, Digitalisierung und die Integration Geflüchteter zusätzliche Anforderungen an die Ausbildung künftiger Lehrkräfte.
Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden die Analyse und mögliche Lösungswege. Die bildungspolitischen Sprecher Christoph Degen von der SPD, Daniel May von Bündnis 90/Die Grünen, Moritz Promny von der FDP und Armin Schwarz von der CDU ordneten das Thema aus Sicht ihrer Landtagsfraktionen ein.
Die Moderation übernahm Matthias Rust, Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Hessen. Eröffnet und abgeschlossen wurde das Bildungsforum von Jörg E. Feuchthofen, Geschäftsführer Bildungs- und Gesellschaftspolitik der VhU.
Das Forum in Bildern:
Fotos: Gerd Scheffler
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