Kapitalgedeckte Altersvorsorge

Pollert: Schuldenfinanzierte Altersvorsorge des Staates ist nicht seriös

Aktualisiert am: 20.06.2024 1 Min. Lesezeit

Frankfurt am Main. Zum angekündigten Antrag des Landes Hessen im Bundesrats-Finanzausschuss erklärte Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände:

„Die Kritik der Landesregierung am geplanten sogenannten Generationenkapital ist richtig. Der Versuch der Ampel-Koalition, aus schuldenfinanzierten Aktienkäufen Kapitalerträge zu erzielen, um die umlagefinanzierte Altersvorsorge zu entlasten, ist wenig seriös. Denn in der sehr kurzen Ansparzeit bis 2036 weiß niemand, wie die Kapitalmärkte sich entwickeln. Ein weiteres unkalkulierbares Risiko ist die Haushaltslage des Bundes, der bei knapper Kasse jederzeit den Zufluss in das Generationenkapital stoppen kann. So reduziert die Ampel-Koalition beispielsweise die Zahlungen an den kapitalgedeckten Pflegevorsorgefonds ab 2024 massiv, angeblich nur vorübergehend. Richtig wäre es vielmehr, endlich die private Altersvorsorge zu entfesseln, indem die überflüssige und renditeschädliche gesetzliche Garantie-Vorgabe beseitigt wird“.

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