Warum Resilienz?

Unternehmen stehen vor einer Vielzahl an Herausforderungen, die ihre Resilienz und ihr Krisenmanagement auf die Probe stellen. Dazu zählen etwa hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe und Sabotageattacken auf die IT-Infrastruktur und Produktionsanlagen. Ebenso können der Ausfall kritischer Infrastruktur, beispielsweise infolge von Stromausfällen, sowie Naturkatastrophen die betrieblichen Abläufe eines Unternehmens erheblich beeinträchtigen. Gleichzeitig verschärft der Gesetzgeber seine Schutz- und Vorsorgeanforderungen an die Privatwirtschaft.

Diese Situation verlangt von den Unternehmen, sich intensiv(er) mit dem Thema Resilienz auseinanderzusetzen.

Was ist Gesamtverteidigung?

„Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden“. Mit diesem Satz drückt Bundeskanzler Friedrich Merz die neue Bedrohungslage aus, die sich in den vergangenen Jahren entwickelt hat: Auch wenn noch kein konventionell militärischer Angriff eingetreten ist, wird Deutschland schon jetzt durch massive Cyberattacken und andere hybride Angriffe bedroht. Diese Entwicklungen können große Schäden verursachen und stellen die Sicherheit Deutschlands in Frage. Um diesen vielfältigen Bedrohungen wirksam zu begegnen, müssen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft ihre Resilienz stärken und enger zusammenarbeiten.

Das Konzept der Gesamtverteidigung bietet hierfür den strategischen Rahmen, da es ein dauerhaftes gesamtstaatliches Vorsorge- und Sicherheitskonzept darstellt. Es beginnt bereits in Friedenszeiten mit der Vorbereitung auf militärische und hybride Bedrohungen und wird je nach Sicherheitslage schrittweise intensiviert. Gesamtverteidigung funktioniert allerdings nur dann, wenn alle gesellschaftlichen Akteure es gemeinsam mit Leben füllen.

Der Gesetzgeber reagierte bereits mit Strategien und Leitlinien wie der Rahmenrichtlinie Gesamtverteidigung oder dem Operationsplan Deutschland, welche die zivilen und militärischen Aspekte der Gesamtverteidigung beschreiben und die Grundlage für Ausplanung und Umsetzung notwendiger Verfahren, Strukturen, Organisationselemente und Infrastrukturen bilden. Dadurch soll staatliche Handlungsfähigkeit sowie Schutz und Verteidigung der Bevölkerung und des Staatsgebiets sichergestellt werden. Die Wirtschaft spielt in den Konzepten eine zentrale Rolle für die Krisenvorsorge und -bewältigung.

Damit sich Ihr Unternehmen bestmöglichst an die sich verändernden Bedrohungen und die gesetzlichen Anforderungen anpassen kann und handlungsfähig bleibt, haben wir Ihnen auf diesen Seiten kostenfrei wichtige amtliche Informationen und Anlaufstellen zusammengestellt. Als VhU verfolgen wir dabei keine kommerziellen Interessen, sondern verweisen ausschließlich auf offizielle Informationsquellen.

Pressemitteilungen

Pressemitteilung
16.10.2025
Resilienz und Sicherheit

Bundestagsdebatte zum Wehrdienst-Modernisierungs­gesetz

Mang: Sehr schnell sehr viel mehr Soldaten für die Bundeswehr mit Arbeitgeberattraktivität und Freiwilligkeit

weiterlesen

Pressemitteilung
30.09.2025
Resilienz und Sicherheit

Forum Wirtschaft und Gesellschaft - Wehrbereitschaft

Mang: „Frieden, Freiheit und Demokratie lassen sich nur aus einer Position der Stärke schützen“

weiterlesen

Positionen & Stellungnahmen

Position / Stellungnahme
1 Min. Lesezeit
Resilienz und Sicherheit

Sehr schnell sehr viel mehr Soldaten für die Bundeswehr – mit Attraktivität und Freiwilligkeit

Position der VhU zur aktuellen Wehrdienstdebatte.

weiterlesen

Standpunkte

Standpunkt
2 Min. Lesezeit
Resilienz und Sicherheit

Deutschland braucht eine wehrhafte Gesellschaft

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Die großflächige Invasion Russlands in die Ukraine zeigt dies deutlich. Frieden, Freiheit und Demokratie lassen sich nur aus einer Position der Stärke schützen.

weiterlesen

Ansprech­partner

Dr. Vladimir von Schnurbein

Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik

0172 6840367

Dr. Carla Thiel

Gesellschafts- und Digitalpolitik

0174 1773242