Grünes Band Hessen

Pollert: Richtiger Kurswechsel hin zu Kooperation und mehr Praxisnähe

11.06.2026 2 Min. Lesezeit

Frankfurt am Main. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) begrüßt die Novelle des Gesetzes über das Nationale Naturmonument ‚Grünes Band Hessen‘ als wichtigen Schritt hin zu einer modernen, kooperativen Umweltpolitik. „Das Hessische Umweltministerium setzt mit der Novelle den richtigen Schwerpunkt: weg von pauschalen Verboten, hin zu Kooperation und Freiwilligkeit“, erklärte VhU-Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert.

Aus Sicht der VhU steht die Novelle exemplarisch für einen notwendigen strategischen Ansatz in der Umweltpolitik: „Umweltpolitik ist immer auch Standortpolitik. Eine nachhaltige Entwicklung gelingt nur, wenn ökologische Ziele mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und regionaler Wertschöpfung zusammengedacht werden“, betonte Dirk Pollert.

Die VhU würdigt daher ausdrücklich, dass das „Grüne Band“ künftig nicht mehr ausschließlich naturschutzfachlich gedacht wird. Die stärkere Berücksichtigung regionaler Wertschöpfung sowie die Einbindung von Industrie und Landwirtschaft seien zentrale Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung der betroffenen Regionen.

Positiv hervorzuheben sei zudem, dass bislang teilweise weitreichende Eingriffe in Eigentums- und Nutzungsrechte zurückgenommen werden und stärker auf freiwillige, vertragliche Lösungen gesetzt wird. „Der Grundsatz ‚Kooperation statt Konfrontation‘ ist die Blaupause für eine zukunftsorientierte Umweltpolitik. Diesen Ansatz unterstützen wir ausdrücklich und wünschen ihn uns auch künftig für die Umweltpolitik insgesamt. Eine Umweltpolitik, die wirtschaftliche Realitäten berücksichtigt und auf Kooperation setzt, schafft die Grundlage für tragfähige Lösungen und langfristigen Erfolg“, sagte Dirk Pollert.

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