Wohnungsgenehmigungen

Reimann: Bund, Land und Kommunen sollten durch Deregulierung und schnellere Verfahren in Bauämtern Rahmenbedingungen mittel- und langfristig verbessern

Aktualisiert am: 13.03.2024 2 Min. Lesezeit

Frankfurt am Main. Zum Einbruch der Zahl der neu genehmigten Wohnungen in Hessen um 26,5 Prozent auf nur noch 9.653 Wohnungen im ersten Halbjahr 2023 erklärt Thomas Reimann, Vizepräsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände und Vorsitzender des VhU-Bau- und Immobilienausschusses:

„Die anhaltend dramatische Lage im Wohnungsbau, vor allem in Folge des scharfen Zinsanstiegs und der gestiegenen Baukosten, wird leider wohl noch einige Zeit anhalten. Bauen muss einfacher und somit günstiger werden. Deshalb sollte die Politik in Bund, Land und Kommunen dies zum Anlass nehmen, um eine konsequente Deregulierung bei den Vorschriften rund um das Bauen und Wohnen zu betreiben. Denn so wird es mittel- und langfristig für Investoren und Bauherren leichter, wieder mehr neuen Wohnraum zu schaffen, der vor allem in den Städten dringend benötigt wird. Dazu gehört auch und vor allem eine Beschleunigung der Verfahren in den Bauämtern vieler Kommunen.“

Reimann warnt vor steigenden Mieten als Folge des gesunkenen Wohnungsneubaus. „Auch wenn die Kaufpreise leicht zurückgegangen sind, könnten die Neuvertragsmieten in naher Zukunft und später auch die Bestandsmieten weiter steigen, da das Angebot die bestehende Nachfrage schlichtweg nicht bedienen kann.“

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