Deutschlandticket

Rohletter: Mehr Investitionen in Infrastruktur und ÖPNV Angebot verbessern, anstatt Tickets zu verbilligen.

Aktualisiert am: 13.03.2024 2 Min. Lesezeit

Frankfurt am Main. „Anstatt mit den knappen öffentlichen Mitteln die Tickets für Bus- und Bahnfahrer zu verbilligen, müsste viel mehr Geld in die Sanierung und den Ausbau der maroden Infrastruktur investiert werden. Außerdem braucht es eine Verbesserung des ÖPNV-Angebots“, sagte Klaus Rohletter, Vorsitzender des VhU-Verkehrsausschusses, zum Start des sogenannten Deutschland-Tickets am 1. Mai.

„Gerade im ländlichen Raum fehlt es an komfortablen ÖPNV-Verbindungen. Dort bleibt den Menschen oft nichts anderes übrig, als mit dem eigenen Auto zu fahren. Die Ticketverbilligung kommt deshalb nur den Nutzern in Ballungsräumen zu Gute“, stellte Rohletter fest.

Das Liniennetz müsse vergrößert und verdichtet werden, Bahnhöfe müssten ausgebaut, Bahnsteige verlängert und Züge um zusätzliche Wagons erweitert werden. Taktungen müssten steigen, auch früh morgens und spät abends für die Schichtarbeiter. Mehr Sauberkeit und Sicherheit sei nötig.

„Die Schienen und Straßen, auf denen Busse und Bahnen fahren sollen, sind in einem desolaten Zustand. Wenn Gleisverbindungen überlastet oder Straßenbrücken wegen Einsturzgefahr gesperrt sind, stehen auch Busse und Bahnen im Stau. Das trifft nicht nur die Beschäftigten, die ihre Arbeitsstätte erreichen müssen, sondern auch die Unternehmen, die ihre Waren transportieren müssen.“, erklärte Rohletter abschließend.

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