Pollert: Moderne Produktion schafft wirtschaftliche Perspektiven und stärkt die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten
Sanofi-Investition stärkt Industriestandort Hessen und Arzneimittelversorgung
Frankfurt am Main. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) begrüßt die Genehmigung der staatlichen Förderung für die geplante Insulinfabrik von Sanofi in Frankfurt-Höchst durch die EU-Kommission. Das Unternehmen plant, bis 2029 rund 1,3 Milliarden Euro in eine neue Produktionsanlage zu investieren. Bund, Land Hessen und Stadt Frankfurt dürfen das Vorhaben mit insgesamt 400 Millionen Euro unterstützen.
„Sanofi setzt mit dieser Investition auf die Zukunft der industriellen Produktion in Hessen. Das stärkt die Wertschöpfung am Standort und bietet Perspektiven für hochqualifizierte Beschäftigung. Nachdem vor zwei Wochen Rheinmetall angekündigt hat, in Kassel die modernste Panzerfabrik der Welt zu errichten, ist die Entscheidung von Sanofi ein weiterer wichtig Schritt für den Industriestandort Hessen. Die aktive Ansiedlungspolitik der Landesregierung trägt damit erneut Früchte und zeigt einmal mehr, dass es einen Unterschied macht, wenn Politik und Wirtschaft gemeinsam für den Standort kämpfen“, sagte VhU-Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert.
Die neue Anlage soll die Insulinproduktion in Frankfurt-Höchst modernisieren und zur langfristigen Versorgungssicherheit in Europa beitragen. Das Vorhaben müsse zugleich Ansporn sein, die Bedingungen für industrielle Investitionen insgesamt zu verbessern. „Die Genehmigung durch die EU-Kommission dauerte drei Jahre und erforderte intensive Bemühungen der hessischen Landesregierung. Das ist viel zu lang. Unternehmen brauchen wettbewerbsfähige Kosten, zügige Genehmigungen und verlässliche Rahmenbedingungen. Entscheidend ist, dass sich Investitionen in moderne Produktion in Hessen und Deutschland langfristig rechnen“, sagte Pollert.
Ansprechpartner