Zum Wohnungsbau

Reimann: „Ausweitung der Mietpreisbremse ist Investitionsbremse. Landesregierung sollte private Investitionen erleichtern und nicht erschweren.“

Frankfurt/Main. Als „Investitionsverhinderungspolitik“ kritisiert die VhU die heute vom hessischen Wohnungsminister angekündigte Ausweitung der Mietpreisbremse.

Minister Al-Wazir stellte die aktuelle Mietpreisbremsen-Verordnung vor, die eine räumliche Ausdehnung der Mietpreisbremse auf nunmehr 31 Städte und Gemeinden vorsieht.
Aus Sicht der VhU ist dieser Vorschlag eine „Bremse für private Investitionen in den Mietwohnungsbau“, sagte Thomas Reimann, Vorsitzender des Bau- und Immobilienausschusses der VhU und Vorstandsvorsitzender der mittelständischen Bauunternehmung ALEA AG in Frankfurt.

„Um die Fachkräftesicherung zu erleichtern haben die Arbeitgeber ein großes Interesse, dass das Angebot an Wohnungen rasch steigt. Für die Unternehmen ist es wichtig, dass sich Fachkräfte Wohnungen in der Nähe ihrer Arbeitsplätze leisten können. Vielerorts ist das Wohnungsangebot seit Jahren zu gering, was zur Steigerung der Preise beiträgt. Die Ausweitung der Mietpreisbremse ist jedoch der falsche Ansatz, um mehr günstige Wohnungen zu bekommen. Diese Maßnahme macht es für private Bauherren weniger attraktiv, in neue Wohnungen zu investieren. Mehr neue Wohnungen gibt es nur, wenn die Kommunen neue Bauflächen bereitstellen und mehr gebaut werden kann“ sagt Thomas Reimann.

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Jens Jacobi

Jens Jacobi
Referent für Bau- und Immobilienpolitik